Directory of Open Access Journals umfasst mehr als 3.000 Zeitschriften

Das Medinfo-Blog meldet, dass das Directory of Open Access Journals (DOAJ) mittlerweile mehr als 3.000 Zeitschriften umfasst (hier die Pressemeldung von DOAJ, auf welche Bruno Bauer von medinfo sich bezieht). Knapp ein Drittel der erfassten Zeitschriften sind über eine in die Navigationsleiste eingebundene Suchoption ("Find articles") recherchierbar, jedoch meine ich, dass die Volltextindexierung von PDF-Dokumenten zumindest unzuverlässig ist. Eine Alternative, welche man zusätzlich ausprobieren sollte, ist die DOAJ englisch journal content, eine Custom Search Engine eines Kollegen.
Aktualisierung: Klaus Graf fragte in einem Kommentar zu diesem Beitrag in einem anderen Weblog: “Sollte man als Infospezialist nicht irgendwann mitbekommen haben, dass Find articles von DOAJ nur die Metadaten durchsucht?” Meine Antwort war: “In der Tat, sollte man. Dass ich das so vage hielt, lag daran, dass ich gestern mit einigen Suchworten ausprobiert habe und den Eindruck bekam, als ob Aufsätze in HTML volltextindexiert seien. Dies hat sich jetzt aber in einer Probe nicht bestätigt. - Für Leser/innen dieses Weblogs: Die so genannten “Metadaten” sind Daten über den betreffenden Aufsatz, also das, was Sie sehen, wenn Sie bei einem Ergebnis einer Suche in “Find Articles” von DOAJ bekommen, wenn Sie auf “View record” drücken. Dazu zählen Autoren-, Titel-, Inhaltsangaben und ggf. Schlagwörter.”
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